Fachtagung Wachkoma am 14. Oktober 2008

Wie verbessert professionelle und kooperative Pflege die Lebensqualität von Menschen im Wachkoma?

Die aktivierende Pflege und Betreuung von Menschen im Wachkoma stellt hohe Anforderungen an die Dienstleister und ist eine enorme Belastung für die Angehörigen.

 Namhafte Experten berichteten anhand von Erfahrungen aus der Praxis, über aktuelle Erkenntnisse wie die Pflege optimiert werden kann, und wie wichtig die kooperative Zusammen-arbeit zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflege-dienstleistern ist. Sie informierten, wie eine Überforderung vermieden werden kann und somit die Verbesserung der Lebensqualität der Pflegebedürftigen sowie auch der Angehörigen möglich ist.
 
Über 40 Teilnehmer haben an der Veranstaltung teilgenommen, und nutzten den direkten Kontakt zu Experten, professionellen Therapeuten und Pflegedienstleistern sowie den Erfahrungsaus- tausch mit Betroffenen. So haben sie erfahren, wie bewährte und neue Methoden die Lebensqualität der Menschen im Wachkoma – und zunehmend auch die der Angehörigen – verbessern können.

 

Agenda 14. Oktober 2008

09:30

Check-In und Besuch der Ausstellung

09:50

Begrüßung, Vorstellung des Hauses und des Fachpflegebereiches (PDF), 
Video (WMV)
Jens Grotelüschen, Geschäftsführer Haus Am Barkhof, OHZ
Katrin Ufferhardt, Leiterin neurologischer Fachbereich Haus Am Barkhof, OHZ

10:00

Grußworte
Heike Schumacher, 1. Kreisrätin und Dezernentin für den Bereich Soziales, Bildung, Jugend und Gesundheit, Landkreis Osterholz-Scharmbeck

10:15

Keynote-Speaker
Marcello Ciarrettino, BaWiG, Essen
Pflegebesonderheiten bei Menschen im Wachkoma

11:00

Impulsreferat
Christian Precht, Klinikum Bremen Nord, Bremen
Grenzbereiche der Wahrnehmung

11:45

Führung durch den Fachpflegebereich, Snoezelen- und Therapie-Raum
Kathrin Ufferhardt, Leiterin neurologischer Fachbereich Haus Am Barkhof, OHZ
- zeitgleich -
Mittagspause und Informationsaustausch mit den Ausstellern

13:30

Impulsreferat
Dr. rer. medic. Annett Horn, Universität Bielefeld, Bielefeld
Sich verantwortlich fühlen: Pflegende Angehörige wachkomatöser Menschen

14:15

Impulsreferat
Dr. med. Andreas Wellmer Facharzt für Neurologie, KH Ludmillenstift, Meppen
Der persistierende vegetative Status: persistierend oder Durchgangssyndrom? Medizinische Therapieansätze

14:45

Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

15:15

Impulsreferat Dr. Frank Meya, Neurologisches Rehabilitationszentrum Friedehorst gGmbH, Bremen-Lesum
Spastizität – Pathophysiologie und Therapie

15:45

Diskussion und Fragerunde mit den Referenten

16:00

Ende der Veranstaltung

 
Haus Am Barkhof | Betreuungs- und Verwaltungs GmbH | Am Barkhof 10 | 27711 Osterholz-Scharmbeck